Aktuelles
  Standpunkt Digitalisierung
Mantraartig klingt inzwischen das Postulat, Steuerberaterinnen und Steuerberater müssten Digitalisierungsbegleiter ihrer Mandanten werden. Doch wie geschieht dies in der Praxis genau? Wie wird aus dem Soll- und Haben-Berater ein IT-Experte? Und muss er oder sie dies denn wirklich? Welche Möglichkeiten bieten sich überhaupt für kleine Unternehmen, Handwerksbetriebe oder Selbstständige? Ein paar Antworten darauf finden sich in der täglichen Arbeit von Dr. Rainer Schenk.
  Zum Unfallversicherungsschutz bei Ausübung eines Ehrenamtes
Wer im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements tätig wird und dabei einen Unfall erleidet, ist nur in Ausnahmefällen versichert. Das Gesetz bietet allerdings die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis eine Unfallversicherung abzuschließen, mit der umfassender Unfallversicherungsschutz für die Ausübung eines Ehrenamtes geschaffen wird.
  Tücken des Nießbrauchs an einer Immobilie aus zivilrechtlicher Sicht
Die Übertragung eines Grundstücks unter Nießbrauchsvorbehalt wird in der Praxis häufig genutzt, um die erbschafsteuerlichen Freibeträge, die nach § 14 ErbStG alle zehn Jahre neu &quotaufleben&quot, mehrfach in Anspruch nehmen zu können, und um bestimmte Personen zu versorgen.
  Online-Pranger für Steuerhinterzieher?
Ein Forschungsprojekt an der Universität Hohenheim untersucht seit 2016, in Kooperation mit der slowenischen Finanzbehörde, welche Auswirkungen die Androhung eines Prangers und der tatsächliche Pranger auf die Zahlung von Steuerschulden aus der Bevölkerung haben.
  Urlaubsabgeltung bei Tod des Arbeitnehmers im laufenden Arbeitsverhältnis
Endet das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers, haben dessen Erben Anspruch auf Abgeltung des von dem Erblasser nicht genommenen Urlaubs. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden.
  Umsatzsteuerbefreiung für medizinische Hotline bei Gesundheitstelefon zweifelhaft
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat Zweifel, ob telefonische Beratungsleistungen, die eine GmbH im Auftrag von gesetzlichen Krankenkassen durch &quotGesundheitscoaches&quot ausführt, als Heilbehandlungen gelten können. Er hat daher den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um Klärung gebeten.
  Antragsrücknahme nur bis zur Bestandskraft
Unternehmer können Anträge auf ermäßigte Besteuerung zurücknehmen, allerdings nur bis zur Unanfechtbarkeit des Bescheids, entschied das Finanzgericht Düsseldorf.
  Keine Pkw-Überlassung bei geringfügiger Beschäftigung
Das Finanzgericht Münster hat ein Ehegatten-Arbeitsverhältnis nicht anerkannt, bei dem die Ehefrau als Bürokraft geringfügig beschäftigt war und ihr als Teil des Arbeitslohns ein Fahrzeug zur Privatnutzung überlassen wurde.
  Ende der Einstimmigkeit bei der EU-Steuerpolitik?
Die europäische Kommission will das Beschlussfassungsverfahren in der EU-Steuerpolitik reformieren.
  Muss die Kasse für Erprobung aufkommen?
Bei neuen Untersuchungsmethoden, deren Wirksamkeit zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung erprobt werden soll, muss dies in einer einzigen Studie möglich sein.
  300.000 Unternehmen mit erhöhtem Insolvenzrisiko
War zuletzt die Zahl der Insolvenzen stetig rückläufig, zeichnet sich nun eine Trendumkehr ab: So prognostiziert die Auskunftei Crifbürgel einen Anstieg der Firmeninsolvenzen in 2019.
  Datenschutz: Anforderungen bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine Orientierungshilfe zum Datenschutz von Gesundheitsdaten veröffentlicht. Unternehmen sollen damit einen Überblick über die rechtlichen Anforderungen bei der Verarbeitung von Gesundheitsdaten erhalten.
  Social Entrepreneurs in Deutschland
Social Entrepreneurs sind Unternehmerinnen und Unternehmer, die durch ihre Tätigkeit in erster Linie einen spezifischen Beitrag zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems oder zum Umweltschutz leisten wollen. KfW Research hat deren Besonderheiten erstmals untersucht.
  Betrieb eines Blockheizkraftwerks durch Wohnungseigentümergemeinschaft
Eine Wohnungseigentümergemeinschaft kann beim Betrieb eines Blockheizkraftwerks gewerblich tätig sein und ertragsteuerrechtlich eine Mitunternehmerschaft begründen, und zwar auch ohne zusätzliche GbR-Gründung. Das geht aus einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) hervor.
  Ingenieur darf Home-Office ablehnen
Ein Arbeitnehmer muss die Zuweisung von Telearbeit nicht generell akzeptieren. Will er nicht im Home-Office tätig werden, stellt dies keine beharrliche Arbeitsverweigerung dar und rechtfertigt daher keine außerordentliche Kündigung.
  Sozialwidriges Verhalten: Wer das Erbe nicht ehrt
Wer eine Erbschaft verschwendet und dadurch seine Hilfebedürftigkeit in missbilligenswerter Weise zulasten der Solidargemeinschaft selbst herbeiführt, darf Grundsicherungsleistungen des Jobcenters nicht behalten. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen entschieden.
  Gesetzentwurf: Mehr Unterstützung für Familien mit kleinen Einkommen
Die Bundesregierung hat den Entwurf des sog. "Starke-Familien-Gesetzes" beschlossen. Der Kinderzuschlag soll neu gestaltet, zugleich die Leistungen für Bildung und Teilhabe für Kinder und Jugendliche verbessert werden.
  Arbeitslosenversicherung für Existenzgründer
Die Arbeitslosenversicherung steht auch Selbstständigen offen, wenn sie vor der Gründung sozialversicherungspflichtig beschäftigt oder Arbeitslosengeld-Bezieher waren. Allerdings nutzen relativ wenige Selbstständige die Möglichkeit, sich gegen Arbeitslosigkeit zu versichern, und die Zahl der Versicherten ist in den letzten Jahren deutlich gesunken.
  Neue Studie zur Strategie von Mischkonzernen
Mischkonzerne, die in mehr als einer Branche aktiv sind, haben unter Finanzinvestoren und Börsenhändlern zu Unrecht einen schlechten Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung.
  Rabatte beim PKW-Kauf sind kein steuerpflichtiger Arbeitslohn
Gewährt ein Autohersteller den Arbeitnehmern eines verbundenen Unternehmens dieselben Rabatte beim Autokauf wie seinen eigenen Mitarbeitern (Werksangehörigenprogramm), so handelt es sich hierbei nicht um steuerpflichtigen Arbeitslohn.
  Beste Bedingungen für Gesundheitsberufe auf dem Land
Die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit den besten Karrierechancen in Deutschland liegen mehrheitlich auf dem Land und nicht in einer Großstadt, wie das Institut für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF) berichtet.
  Gesetzliche Krankenversicherung: Neuregelungen 2019
Zum 1. Januar 2019 tritt im Bereich der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung eine Reihe an Änderungen in Kraft, über die das Bundesgesundheitsministerium informiert.
  Steuerrecht: Enteignung ist keine Veräußerung
Ordnet eine öffentlich-rechtliche Körperschaft (Stadt) die Übertragung des Eigentums an einem Grundstück auf sich selbst gegen Zahlung einer Entschädigung an, enteignet sie also den Grundstückseigentümer, ist ein hieraus erzielter Gewinn nicht steuerpflichtig.
  Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 2018
Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei creditreform weiter rückläufig. Mit 19.900 Unternehmensinsolvenzen wurde demnach 2018 der niedrigste Wert seit 1994 (18.820 Fälle) registriert. 2017 waren es 20.140 Fälle.
  Neuer EU-Insolvenzrahmen kommt
Neue EU-Regeln sollen Insolvenzverfahren effizienter machen und redlichen Unternehmern eine zweite Chance ermöglichen. Künftig können Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten früher umstrukturiert werden, so dass Insolvenzen und Entlassungen so weit wie möglich vermieden werden.
  Kommanditanteil, Abfindungsanspruch und Erbschaftsteuerfestsetzung
Bei einem den Steuerwert eines durch gesellschaftsrechtliche Nachfolgeklausel vom Mitgesellschafter erworbenen Kommanditanteils übersteigenden Abfindungsanspruch der Erben ist kein negativer Erwerb anzusetzen.
  Arbeitsmarkt: Änderungen und Neuregelungen 2019
Zum 1. Januar 2019 treten verschiedene Neuregelungen für den Arbeitsmarkt in Kraft, über die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) informiert. Einige wichtige Änderungen werden nachfolgend zusammengefasst.
  Ärztlicher Notdienst keine Pflicht
Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass ermächtigte Krankenhausärzte nicht verpflichtet werden können, an dem von der Kassenärztlichen Vereinigung organisierten Notdienst teilzunehmen.
  Personengesellschaft: Volles Elterngeld bei Gewinnverzicht
Der Jahresgewinn einer Personengesellschafterin wird nicht anteilig auf das Elterngeld angerechnet, wenn die Person darauf vertraglich verzichtet hat.
  Gemeinnützigkeit eines Vereins zur Förderung des IPSC-Schießens
Ein Verein, dessen Zweck in der Förderung des Schießsportes, insbesondere des IPSC-Schießens besteht, erfüllt nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) die satzungsmäßigen Anforderungen an die Feststellung der Gemeinnützigkeit.